Alle Menschen die zur Schule gehen wünschen sich ein gutes Schulsystem. Die Ansichten, was ein gutes Schulsystem ausmacht gehen hier weit auseinander. Die einen möchten eine Schule ohne Noten, die Nächsten wiederum setzen nur auf Leistung. Da heute die Klassen (fast) alle in den Schulen mit Schülern völlig überbesetzt sind, ist es den Lehrern kaum noch möglich, auf den einzelnen Schüler einzugehen.
Dass hierbei besonders die Schüler darunter leiden, ist jedem völlig klar. Doch liegt es nicht in der Macht der Lehrer, dies zu ändern. Sicher haben sie auch ein „Mitspracherecht“, doch letztendlich werden die Entscheidungen weiter höher entschieden. Den Studien zufolge sind die Schüler schlechter denn je. Wäre dies auch ein Wunder? Hier muss sich dringend etwas an dem Schulsystem ändern, sonst werden es in einigen Jahren immer mehr Arbeitslose.
Es ist traurig, dass die Schüler in Deutschland den Anschluss an die internationale Spitze verloren haben, gerade jetzt ist es wichtig zu handeln. Ein gut durchdachter Unterricht ist ebenso wichtig. Hier sollten die Lehrer dringend auf die einzelnen Schüler eingehen. Da dies bei den vielen Schülern nicht möglich ist, wäre es vielleicht eine gute Idee, die Klassen noch weiter aufzuteilen. Sodass es zum Beispiel 7. Klassen a, b, c, d, e, f, g h gibt. Jede dieser Klassenstufen benötigt natürlich Lehrer – und die werden immer knapper. Bedenklich ist es auch, dass der Beruf „Lehrer“ gar nicht mehr so gerne ausgeübt wird wie früher. Ob es nun an dem Schulsystem liegt, oder aber auch an den vielen aggressiven Schülern, ist fraglich. Fakt ist auf jeden Fall, dass sich hier etwas ändern muss. Nur Schüler, die gut ausgebildet wurden, schaffen es in eine beruflich gut abgesicherte Zukunft. Dies ist auch der Wunsch aller Eltern. Wie sollen sich die Schüler denn selbst motivieren, wenn hinten und vorn das Schulsystem nicht funktioniert?
Schüler, die nicht so leicht mitkommen wie andere, die aber „links“ liegen gelassen werden, verlieren ihre Motivation ziemlich schnell, da ihnen jetzt schon bewusst wird, dass sie es später nicht leicht haben werden, überhaupt eine Ausbildung, geschweige denn einen Beruf zu bekommen. Es sollte allen bewusst sein, dass es keine Kinder gibt, die nichts können. Schüler mit besonderen Fähigkeiten sollten besser gefördert werden und Schüler, die sich schwer tun, sollten ebenso mehr Aufmerksamkeit und Hilfe bekommen. Wenn sich die Lehrer allerdings nicht auf ein neues „Experiment“, was das Schulsystem betrifft, einlassen, wird sich zukünftig nichts ändern. Wenn sich alle zusammentun, kann etwas vollbracht werden. Vielleicht sollten hierbei die Erwachsenen nicht nur an sich denken, sondern an die Zukunft der Schüler. Schule soll auch Spaß machen. Es ist auch immer gut, wenn sich die Eltern mit den Lehrern austauschen. So erfahren sie, in welchem Fach zum Beispiel ihr Kind besonders gut ist und in welchen Fächern es Hilfe benötigt. Mit dem neuen „Bildungspaket“ für Hartz4-Empfänger, wird es jetzt auch diesen ermöglicht, schlechte Schüler in eine „Nachhilfe“ zu geben. Hier werden die kompletten Kosten vom Staat übernommen. Endlich gute Aussichten.
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